Das Fünf-Mädelhaus informiert über...

... unser Kohlebrot

Die Bergmannsfrau schmierte am Abend vor der "Schicht" Ihrem Mann die "Stullen" (auch "Kniften oder "Dubbels"). Wenn es für Ihren Mann während der Schicht Zeit zum "Buttern" war, wurden diese Knifften in einer Pause direkt am staubigen Arbeitsplatz "vor Kohle" gegessen.

Manchmal blieb ein solches Pausenbrot übrig und die Kinder "kloppten" sich dann abends um diese übrig gebliebene, vom Kohlestaub völlig geschwärzte Knifte, die der Vater wieder mitgebracht hatte. Der Mutter gefiel, dass die Kinder Spaß daran hatten. Von da an schmierte sie Ihrem Mann immer eine Kniffte mehr als nötig, damit die Kinder zu Ihrem "Kohlebrot" kamen.

... das Grubentuch

Das Grubentuch symbolisiert Tradition, Identität und Brauchtum des Ruhrgebietes. Ursprünglich wurde es von den Bergmännern zum Abtrocknen benutzt, weil der Kohlenstaub in diesem Muster so gut wie unsichtbar blieb. Es erzählt bis heute die Geschichte der Kohlebeförderung im Ruhrgebiet. In der Kindheit unserer Eltern waren vor allem die Bergmänner, aber auch die ganze Gegend, mit feinem Kohlenstaub überzogen. Das Grubentuch ist und bleibet ein Wahrzeichen des Ruhrgebietes.

Wir halten auch Hüte, Kppen, Kissen, Fliesen, Fähnchen, Regenschirme, Tassen u.v.a.m. für Sie bereit, die aus diesem Tuch gemacht, bzw. mit dem Muster des Grubentuchs bedruckt sind. Schauen Sie auch in unserer Bildergalerie unter "Revier-Design" nach.

Und Tschüsskes, bis die Tage!